Sehr stolz darauf, daß gleich zwei meiner Lieblingscoachees sich bei dem GründerWettbewerb Multimedia auf der IFA in Berlin auszeichnen ließen! :-)
http://www.gruenderwettbewerb.de/preistraeger/preistraeger/preistraeger12008.html
Check them out, noch bevor die wirklich am Start gehen..
www.rathershort.com
www.imotions.de
Jungs, viel Erfolg!
Die Sommerakademie zeigt in 56 kombinierbaren Veranstaltungen, wie gelungene Selbstvermarktung zu mehr Erfolg führt.
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Am Dienstag, den 10. Juni um 20.00 Uhr wurde das Thema "Kunst und Existenzsicherung" im Konzertfoyer der Oper Leipzig diskutiert.
Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass - spartenübergreifend - viele Künstler und Künstlerinnen den Herausforderungen, wirtschaftlich eigenverantwortlich zu sein, nicht gewachsen sind. Viele von ihnen leben und arbeiten deshalb unter prekären Bedingungen. In diesem Zusammenhang sehen wir verstärkt Kritik an den Ausbildungsprinzipien der Kunsthochschulen, die den Aspekt der Existenzsicherung in der Lehrplangestaltung häufig ausblenden. Die Kunststudenten werden angehalten, die Hochschule als Schutzraum zu begreifen, in dem sie sich ausprobieren können – die notwendige technisch-handwerkliche Ausbildung dominiert gegenüber der Vermittlung von betriebswirtschaftlichen und ökonomischen Kenntnissen. Mangelnde Vertrautheit mit den Mechanismen des (Kunst-)Marktes erschwert daher in vielen Fällen die Positionierung des künstlerischen „Unternehmens“.
Im Zentrum des Kulturpolitischen Salons stand deshalb die Frage, welche Handlungsmöglichkeiten sich bieten, um die künstlerische Laufbahn erfolgreich zu gestalten und welche Zusatzqualifikationen dafür bereits im Rahmen der Ausbildung vermittelt werden können, an den Bereichen bildende Kunst und Musik konkretisiert.
Die Moderation übernahm Prof. Dr. Herbert Grüner von der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Er ist dort Inhaber des Lehrstuhls für die Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften und also für die Vermittlung von genau jenen Kenntnissen zuständig, die in den Curricula der meisten Kunst- und Musikhochschulen noch fehlen.
Podiumsteilnehmer waren Holger Krause, Mitglied des Leipziger a-Capella-Ensembles armacord, eine auch international immer erfolgreicheren Gesangsformation. Die Mitglieder von amarcord organisieren neben ihrer Konzerttätigkeit jedes Frühjahr ein A-capella-Festival in Leipzig, bei dem auch die Nachwuchsförderung eine besondere Rolle spielt (http://www.a-cappella-festival.de/).
Konstruktive Kontroverse auf dem Podium versprach Michael Fischer-Art. Der Leipziger hat sich mit seiner Malerei immer sehr selbstbewusst den Marktmechanismen verweigert. Fischer-Art war zwar Student an der HGB, hat sich aber schon während seiner Studienzeit mit dem dortigen Lehrbetrieb überworfen. Internet: http://www.fischer-art.de
Die Investitionsbank Berlin hat einen neuen Wagniskapitalfonds gegründet. Der neue "VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin" ist mit 30 Millionen Euro ausgestattet. Er richtet sich speziell an Unternehmen aus dem Kultur- und Medienbereich wie etwa Film-, Designer- aber auch Computerspiel-Firmen. Im Rahmen der Erweiterung des Förderangebots der IBB für die Kreativwirtschaft bietet das Technologie Coaching Center künftig ein Coachingprogramm an, das auf kreative Branchen fokussiert ist. Um Ihnen die neuen Förderprogramme vorzustellen, lädt das media.net am 29. April 2008, 18.00 - 20.00 Uhr zur Informationsveranstaltung ein. Anmeldung bis 25. April an seidel@medianet.bb.de; www.medianet-bb.de; www.ibb-bet.de
"Zocken mit den Kreativen"! So fängt ein Artikel von Georg Fahrion (taz) an, und geht weiter mit "Mehr Geld für die boomende Kreativindustrie: Die landeseigene Investitionsbank legt einen Risikokapitalfonds auf. Mit den 30 Millionen Euro sollen ausgesuchte Existenzgründer rasch expandieren - und dem Fonds Gewinne einbringen. Kreative Unternehmen und turbokapitalistische Finanzierungsmodelle - geht das zusammen?"
Diese Frage berührt wirklich das Knot, das Dilemna vieler Kreativunternehmer und Künstler. Hier wirken anscheinend tief verwurzelte gegenseitige Berührungsängste
zwischen Wirtschaft und Kultur nach - eine echte Haß-Liebe! Termini wie
„Geschäftsmodell“, „Umsatzpotenzial“ oder „Vertriebliche Kanäle“
schrecken nur ab. Aber ganz ehrlich: wenn auch viele Kreative und Künstler mit Kommerz nichts zu tun haben möchten, würden sie doch lieber von der eigenen Kunst und kreativen Ideen leben, als einen meist zeitintensiven Nebenjob annehmen, der sie vom Kreativprozess abhält und nur annähernd ernähren kann.
Bei den Kreativen tickt der Markt nicht nur nach den üblichen Mechanismen, weil kreative Innovationen, kulturelle Leistungen oder sogar Kunst sehr eigene "Güter" sind, für das andere Werte gelten. Gerade Künstler sind keine Unternehmer, die gemäß den Regeln des Marktes agieren. Im Vordergrund steht das künstlerische Werk, die Materialisierung einer großartigen Idee, den Ausdruck einer Emotion... Diese Arbeit folgt anderen Gesetzmäßigkeiten. Aber ab dem Moment, wo Künstler Ihre Arbeit potentiellen Interessenten, ob Abnehmer oder Agenten, anbieten wollen, müssen sie sich bewusst sein, Teil eines spezifischen Marktes zu sein und dass sie sich auf diesem bewegen und durchsetzen müssen. Dieses Bewusstsein hilft, das Verhältnis zwischen den Verwerterunternehmen und den Künstlern als Teil der Kulturwirtschaft entspannter zu betrachten! Architekten, Softwareentwickler von Games, Verlaghäuser, Filmproduktionsfirmen, Modeagenturen... einfach Unternehmen, die wie alle andere auch funktionnieren wollen, Geld brauchen und auch erwirtschaften. Das Wirtschaftspotenzial des kreativen Sektors wird gerade neu entdeckt. Viel zu wenig wurde bisher die so genannte Kulturwirtschaft als echter Teil der Wirtschaft betrachtet. Es war Zeit. Ja, das sind spezifische Betriebe, mit spezifischen Bedürfnisse. Dafür müssen sie nicht bis zur Ewigkeit dem Cliché der hungernden, "arm aber sexy" Kreativen entsprechen...
Dabei handelt es sich eben nicht um die „Totalökonomisierung“ des kreativen Sektors, und hoffentlich nicht um eine Turbokapitalisierung des Kulturmarktes und des Kunsts, sondern um einen angemessenen Zugang zu Märkten, den Weg zum Erfolg zwischen Kultur und Kommerz, damit die -überwiegend kleinen- Betriebe ihre Existenz langfristig sichern können.
Das Kreativ Coaching Center (KCC) bietet seit Anfang März subventionierte Beratungsleistungen für Existenzgründer sowie junge und etablierte Unternehmen aus der Kreativwirtschaft an. Diese erhalten vom KCC Hilfestellung bei allen Fragen der Unternehmensführung, z.B. bei der Optimierung Ihres Geschäftsplans, beim Controlling oder bei der Finanzierung Ihres Unternehmens. Durch die subventionierte Beratung macht das KCC hochqualifizierte Berater auch für kleine und mittlere Unternehmen bezahlbar. Hierfür stehen rund 20 Expertinnen und Experten als Coaches zur Verfügung, die ihr Fach- und Branchen- Know-How einbringen und mit Hilfe ihres Netzwerkes den Zugang zu möglichen Geschäftspartnern, neuen Märkten und Kapitalgebern schaffen. Bereits vor dem eigentlichen Start des Projekts KCC gab es über 50 Anfragen v.a. aus den Bereichen Medien, Film, Mode und Design die subventionierte Beratungsleistung des KCC in Anspruch zu nehmen.
Mit Projekte im Bereich Animationsfilme, Mode und Werbung sind wir unter den 17 ausgewählten Experten dabei!
Mehr unter: http://www.tcc-berlin.de/index.php?coaching_kreativwirtschaft
Der Senat hat auf Vorlage des Senators für Wirtschaft, Technologie und
Frauen, Harald Wolf, eine Erweiterung des Förderangebots der
Investitionsbank Berlin (IBB) für die Kreativwirtschaft beschlossen.
Die Kreativwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschafts- und Standortfaktor Berlins. Die Stadt wird im In- und Ausland als kreative Metropole wahrgenommen und besitzt daher eine hohe Attraktivität für Kreative und Besucher gleichermaßen. In über 25.000 Unternehmen aus den Bereichen Film und TV, Verlage, Musik, Entertainment, Werbung, Design, Spieleentwicklung u. a. arbeiten mehr als 100.000 Beschäftigte. Um für diese spezielle Zielgruppe ein passgenaues Förderangebot bereitzuhalten, wird die IBB ihre bestehenden Förderinstrumente in folgenden Punkten erweitern:
1. Auflage des VC Fonds (Venture Capital) Kreativwirtschaft Berlin:
Junge Kreativunternehmen mit hohem Wachstumspotenzial bekommen durch
die Auflage des VC Fonds Kreativwirtschaft Zugang zu Risikokapital, das
bislang vor allem technologieorientierten Unternehmen zur Verfügung
stand. Durch das Engagement des VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin soll
auch die Ansprache privater Kapitalgeber aus der Medienbranche
erleichtert und so der Zugang zu zusätzlichem privatem
Beteiligungskapital sowie Fremdkapital verbessert werden.
2. Erweiterung des Programms Zwischenfinanzierung von Filmproduktionen:
Das gemeinsam mit der Investitionsbank des Landes Brandenburg
angebotene Programm „Zwischenfinanzierung von Filmproduktionen“ wird
auf weitere Bereiche der Kreativwirtschaft, z. B. Spieleentwicklung,
ausgeweitet.
3. Coachingangebot für die Kreativbranchen: Das Technologie Coaching
Center (TCC) soll um ein auf kreative Branchen fokussiertes
Coachingprogramm erweitert werden. Das Andocken an die TCC GmbH
ermöglicht die gemeinsame Nutzung bestehender Strukturen und verkürzt
die Aufbauphase eines Coachingprogramms für Unternehmen der
Kreativwirtschaft in Berlin.
Neben der Programmerweiterung für die Kreativwirtschaft wurde auch die Fortführung des bislang sehr erfolgreichen VC Fonds für Unternehmen mit Technologiebezug in einem neuen VC Fonds Technologie Berlin beschlossen.
on Rathershort und iMotions Preisträger des VDI/VDE GründerWettbewerbs Multimedia